Sonnenschutz auch bei Nebel
Das mehrmalige Auftragen des Sonnenschutzmittels vervielfacht den Lichtschutzfaktor nicht, sondern erhält ihn lediglich.–alverde INFO
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Was empfehlen Sie Menschen, die mit blassem Teint in den Skiurlaub gehen?
| THOMAS DIRSCHKA |
Sie sollten auf keinen Fall um jeden Preis braun werden wollen. Die Hautzelle bildet nur bei einer SchädigungFarbpigmente, also sollten Wintersportler nicht nur Sonnenbrand, sondern auch starke Bräunung unbedingt vermeiden. Die so genannte „gesunde Bräune“ gibt es nicht. Am besten, man gewöhnt die Haut ganz allmählich an die Sonne. Dafür empfehle ich einen Lichtschutzfaktor von mindestens 50.
| alverde |
Gilt das für alle Hauttypen?
| THOMAS DIRSCHKA |
Im Winterurlaub spielt der Hauttyp keine Rolle, weil Schneeund Berge die UV-Wirkung deutlich erhöhen. Pro 1.000 Höhenmetern steigt die UV-Intensität um 30 Prozent, zusätzlich reflektiert der Schnee die Sonnenstrahlen und verstärkt sie. Nicht nur blasse und sonnenentwöhnte Haut, auch dunklerer Teint benötigt wegen der plötzlichen starken Belastung einen sehr hohen Lichtschutzfaktor. Besonders gefährlich ist diesiges Wetter, das viele Menschen unterschätzen. Hier ist die UV-Belastung extrem, weil die Nebeltröpfchen das Licht zurückwerfen und intensivieren.
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Welche Hautpartien sind besonders gefährdet?
| THOMAS DIRSCHKA |
Beim Eincremen des Gesichts vergisst man häufig die Lippen oder fettet sie nur ein. Bei Menschen über 60 sieht man deshalb oftmals schwere Schädigungen. Daher ist es besonders im Winterurlaub unerlässlich, einen Lippenpflegestift mit einem hohen UV-Schutzfaktor zu verwenden. Der eignet sich aufgrund seiner guten Hafteigenschaften auch hervorragend, um die ebenfalls meist vernachlässigten Ohren und Augenlider zu schützen.
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Was sollte man beim Auftragen des Sonnenschutzes beachten?
| THOMAS DIRSCHKA |
Es ist ratsam, das Mittel sehr reichlich aufzutragen. Denn die Angabe zur Höhe des Lichtschutzes bezieht sich eigentlich auf eine Menge von 35 Millilitern, mit der der ganze Körper eingecremt werden soll. Das entspricht dem halben Inhalt einer Zahnpastatube! Wie schnell die Cremes und Gele ihre Wirkung entfalten, hängt von der Art der wirksamen Inhaltsstoffe ab. Einige schützen sofort, andere wirken erst nach 20 Minuten. Außerdem ist es wichtig, immer wieder nachzucremen, da der Schutz durch Abrieb und Schwitzen nachlässt. Viele Menschen vergessen auch wichtige Randbereiche wie den seitlichen Hals oder gegebenenfalls die Glatze.
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Gibt es weitere Möglichkeiten, sich im Schnee vor der Sonne zu schützen?
| THOMAS DIRSCHKA |
Außer gegen Verletzungen schützt ein Helm den Kopf auch vor UV-Strahlen. Hat er ein Visier und ist das wie eine Sonnenbrille mit einem UV-Filter ausgestattet, sind auch die Augen geschützt.
Dabei sollte man auf das CE-Zeichen und die Bezeichnung UV 400 achten. Eine Kappe schirmt die UV-Strahlen ebenfalls ab.
| WEB-TIPP | www.uv-schutz.info













