Prof. Dr. Thomas Dirschka | dermatologische Privatpraxis
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Faltenbehandlungen

Der Begriff -Filler- beschreibt diverse Füllmaterialien, die zur Faltenbehandlung eingesetzt werden.

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Filler

Posted on: 01-9-2011 Posted in: Faltenbehandlungen, Leistungen

Der Begriff „Filler“ beschreibt diverse Füllmaterialien, die zur Faltenbehandlung eingesetzt werden.
Zwei Charakteristika stehen bei modernen Fillern heute im Vordergrund:
1 Filler müssen sehr gut verträglich sein
2 Filler müssen durch körpereigene Prozesse abbaubar sein

Diese Voraussetzungen erfüllen Hyaluronsäurepräparate, Alginate, Polymilchsäurepräparate und Eigenfett. Nicht-abbaubare Produkte können nicht mehr entfernt werden und tragen ein hohes Risiko von Langzeitnebenwirkungen, insbesondere de Entstehung entzündlicher Knötchen (Granulome). Hohe Verträglichkeit besteht insbesondere bei Präparaten, die körpereigenen Stoffen weitgehend ähneln. Dies ist besonders bei Hyaluronsäurepräparaten der Fall.

Prof. Dr. Dirschka ist an der Entwickung diverser Filler im Rahmen klinischer Prüfungen beteiligt gewesen und besitzt bei über 1000 Behandlungen im Jahr umfangreiche Erfahrungen bei der Anwendung diverser Filler.

Wirkungsweise

Filler polstern Gewebestrukturen auf und gleichen damit einen altersbezogenen Verlust an bindegewebiger Grundsubstanz aus. Sie können entweder regional sehr begrenzt eingesetzt werden (z.B. zur Unterspritzung der Nasolabialfalte oder der Marionettenfalte). Mitunter ist aber auch eine flächenhafte Behandlung erforderlich, u.a. um eingefallene Wangen zu unterfüttern oder flächige Gewebeverluste aufzupolstern. Die von uns eingesetzten Filler haben nur regionale Effekte an den Injektionsstellen; ansonsten beeinflussen sie den Organismus nicht.

Das Beratungsgespräch


Wie bei allen ästhetischen Eingriffen wird zunächst gemeinsam mit unseren Patienten der individuelle Behandlungswunsch definiert. Filler sind bei Falten und Gewebeeinsenkungen wirksam, die durch Gewebeverlust oder Gewebeumbau entstehen. Falten , die durch Muskelzug entstehen, lassen sich durch Filler nur bedingt beeinflussen – sie sind eher Indikationsfeld der Botulinumtoxine. Ziel ist immer das ästhetische Gesamtergebnis, das mitunter Kombinationsbehandlungen erfordert. Welcher Filler und welche Injektionstechnik für Sie geeignet ist, muss im Rahmen eines individuellen Beratungsgespräches vor dem Hintergrund Ihres Behandlungswunsches erarbeitet werden.

Die Behandlung

Filler

Filler werden in halbsitzender Position mit Mikrokanülen oder stumpfen supraelastischen Mikrokanülen injiziert. Zunächst wir das Behandlungsareal mit sterilen Kompressen gereinigt. Die Injektion selbst ist nur wenig schmerzhaft.

Volumenaufbau mit stumpfen supraelastischen Mikrokanülen:

Neueste Entwicklungen im Bereich des Volumenaufbaus im Gesichtsbereich ermöglichen eine sehr schonende Injektionstechnik über nur einen oder sehr wenige Zugänge. Ihr Vorteil: Es werden keine vielen Einstiche mehr vorgenommen, die mögliche Mikroblutungen und kleine Blutergüsse provozieren. Vielmehr wird an einer Stelle eine stumpfe Mikrokanüle eingebracht, über die eine größere Gesichtspartie behandelt werden kann, ohne immer wieder neue Einstiche vorzunehmen. Die Kanüle gleitet an Bindegewebsfasern vorbei, ohne diese zu Verletzen, sodass auch unmittelbar nach der Behandlung keine Spuren der Therapie sichtbar sind.
Das Verfahren eignet sich im Besonderen zum Volumenaufbau an den Wangen sowie unterhalb der Augen (Therapie müder Augenringe).

Eigenfettransplantationen

Vorteil der Eigenfetttransplanatation ist die Tatsache, dass autologen Material (also Ihr eigenes Gewebe) eingebracht wird und damit Fremdreaktionen extrem selten sind. Das Fettgewebe wird durch Mikroaspiration im Bereich des Unterbauches gewonnen und nach einem speziellen Verfahren homogenisiert und zur Injektion vorbereitet. Eigenfett bleibt bis zu 2 Jahren am Injektionsort und eignet sich besonders gut zum Volumenaufbau im Gesichtsbereich.

Nach der Injektion wird das Behandlungsareal noch kurzzeitig komprimiert und gekühlt, um Mikroblutungen an der Einstichstelle zu vermeiden. Direkt nach der Therapie sind Sie wieder komplett gesellschaftsfähig.

Häufige Fragen der Patienten/Patientinnen

Ist das Gesicht nach der Behandlung unnatürlich geschwollen?
Nein – die Behandlung wird präzise durch die Wahl der Injektionspunkte, die Injektionstechnik, das Präparat und das injizierte Volumen gesteuert. Ziel ist ein natürliches Aussehen. Eine Überbehandlung kann jedoch zu Schwellungen führen, die sich allmählich wieder zurückbilden. Ziel unserer Behandlungen ist jedoch, Ihren natürlichen Typus zu erhalten und ein künstliches, überbehandeltes Aussehen sicher zu vermeiden.

Gibt es Erfahrungen in der Langzeittherapie?
Filler werden bereits seit vielen Jahren in der ästhetischen Medizin eingesetzt. Die von uns verwendeten Präparate renommierter Hersteller weisen ein Höchstmaß an Sicherheit auf; dies gilt natürlich besonders für Eigenfettbehandlungen, da hier Ihr eigenes Material injiziert wird.

Wie oft darf eine Behandlung durchgeführt werden?
Der Anwendungshäufigkeit sind keine Grenzen gesetzt. Da sich nach ca. 6 Monaten der Ausgangsbefund wieder langsam einstellt, können dann die Behandlung immer besser den persönlichen Bedürfnissen der Patienten angepasst werden.

Wann ist eine Behandlung mit Fillern kontraidiziert?
Bei Neigung zu bestimmten, seltenen Autoimmunerkrankungen, Granulomneigung und Gerinnungsstörungen sollte eine eine Behandlung mit Fillern verzichtet werden.

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