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	<title>Kö88 - Internationale dermatologische Privatpraxis auf der Kö in Düsseldorf - Prof. Dr. Thomas Dirschka</title>
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	<description>Prof. Dr. Thomas Dirschka</description>
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		<title>Internationale Beratung</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 22:16:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Dirschka berät Georgische Regierung bezüglich der Verbesserung der Medizinerausbildung. Am 23.04.2012 fand diesbezüglich ein Treffen mit dem georgischen Vize-Gesundheitsminister statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Dirschka berät Georgische Regierung bezüglich der Verbesserung der Medizinerausbildung.<br />
Am 23.04.2012 fand diesbezüglich ein Treffen mit dem georgischen Vize-Gesundheitsminister statt.</p>
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		<title>Leben &amp; erziehen: Feueralarm in der Windel</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 21:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[kinderdermatologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Rosig und streichelzart sollte er sein, der perfekte Babypo. Doch die Realität sieht oft anders aus: Feuerrot leuchtet es den Eltern entgegen, wenn sie die Windel öffnen – das Baby hat einen wunden Po. „Eine Windeldermatitis – so heißt ein wunder, entzündeter Po in der Fachsprache – ist eine ziemlich unangenehme und schmerzhafte Angelegenheit für ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rosig und streichelzart sollte er sein, der perfekte Babypo. Doch die Realität sieht oft anders aus: Feuerrot leuchtet es den Eltern entgegen, wenn sie die Windel öffnen – das Baby hat einen wunden Po. „Eine Windeldermatitis – so heißt ein wunder, entzündeter Po in der Fachsprache – ist eine ziemlich unangenehme und schmerzhafte Angelegenheit für die Kleinen“, sagt der Hautarzt Prof. Thomas Dirschka aus Wuppertal. Denn es können sich schnell flächige Rötungen, entzündete, nässende Stellen und kleine Bläschen bilden. Ganz vermeiden können Eltern so einen Windelausschlag kaum – fast jedes Kind hat mindestens einmal in seiner Windelzeit damit zu kämpfen. Besonders Kinder mit Neurodermit is sind häufiger wund. Auch wenn die Kleinen Durchfall haben, wird ihr Po schnell mal rot.</p>
<p>Windelausschlag entsteht, wenn Babys zarte Haut zu lange mit Urin und Stuhl in Berührung kommt. „Der Stuhl enthält Enzyme, die eigentlich dazu da sind, die Nahrungsbestandteile aufzuweichen. Auf der empfindlichen Babyhaut wirken sie allerdings wie Säure“, erklärt der Hautarzt. Und das feuchtwarme Klima in der verschlossenen Windel tut ein Übriges: Die Haut weicht auf, die Verdauungsextrakte im Stuhl greifen sie an – da haben Bakterien und Pilze leichtes Spiel.</p>
<p>Mit der richtigen Pflege können Eltern aber vorbeugen. Das Wichtigste: Wickeln Sie Ihr Kind regelmäßig– etwa alle drei Stunden.<br />
Auch zwischendurch, nach einem großen Geschäft braucht Ihr Baby unbedingt eine frische Windel. Vorsicht bitte immer von der Vagina weg in Richtung Po wischen, damit beim Reinigen keine Keime in die Scheide gelangen können. Achten Sie bei Jungs darauf, dass Sie auch die Haut unter Penis und Hodensack säubern.</p>
<p>Beim Verschließen der Windel zeigt der Penis nach unten – sonst läuft die Windel aus. Zum Reinigen des Pos eignen sich Feuchttücher, die frei von Parfüm und Zusatzstoffen sind. Hat Ihr Baby besonders empfindliche Haut, ist es gut, wenn Sie die Rückstände der Tücher mit klarem, lauwarmem Wasser abwaschen.Sie können zum Reinigenauch Wasser und Öl verwenden, zum Beispiel Mandel-, Oliven- oder spezielles Babyöl. „Auf jeden Fall sollte Babys Po immer erst vollständig trocknen, bevor Sie die neue Windel verschließen“,rät Hebamme Jessica Dietrich, die eine eigene Praxis in Gütersloh hat.</p>
<p><a href="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/08/le_wunderpo.pdf">Vollständigen Bericht lesen</a></p>
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		<title>Prof. Dr. Thomas Dirschka mit Vortragsplakette der ISDIN, S.A. in Barcelona geehrt</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 20:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Thomas Dirschka wurde anlässlich der Jahrestagung 2012 der spanischen Photodermatologiegruppe mit der Vortragsplakette der ISDIN, S.A. in Barcelona geehrt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Thomas Dirschka wurde anlässlich der Jahrestagung 2012 der spanischen Photodermatologiegruppe mit der Vortragsplakette der ISDIN, S.A. in Barcelona geehrt.</p>
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		<title>Kosmetik mit Doktortitel</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 19:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>milena</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungsartikel]]></category>
		<category><![CDATA[ästhetische dermatologie]]></category>

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		<description><![CDATA[von Martina Klose Glamourösen Luxustiegeln kann die Hamburger Unternehmerin Kerstin S. in den Flughafenparfümerien kaum widerstehen. Wie viele Frauen belohnt sie sich nach einer anstrengenden Geschäftsreise gerne mit einem edlen Creme-töpfchen. „Wer viel Geld in hochwertige Kosmetik investiert, tut seiner Haut etwas Gutes“, so ihre Devise. Als sich vor ein paar Jahren erste Fältchen um ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Martina Klose</em></p>
<p>Glamourösen Luxustiegeln kann die Hamburger Unternehmerin Kerstin S. in den Flughafenparfümerien kaum widerstehen. Wie viele Frauen belohnt sie sich nach einer anstrengenden Geschäftsreise gerne mit einem edlen Creme-töpfchen. „Wer viel Geld in hochwertige Kosmetik investiert, tut seiner Haut etwas Gutes“, so ihre Devise. Als sich vor ein paar Jahren erste Fältchen um ihre Augen herum abzeichneten, vertraute sie zunächst auf die straffende Wirkung der Kaviarcreme einer Luxuskosmetiklinie. „Kaviar ist kostbar und die Wirkstoffe aus dem Meer sind erwiesenermaßen gut für die Haut“, so die 48-Jährige in voller Überzeugung. Warum sich den Schatz des Meeres also nicht ins Gesicht schmieren?<br />
Inzwischen hat die erfolgreiche Geschäftsfrau den glamourösen Topf in die hinteren Reihen ihrer opulenten Cremesammlung verbannt. Ganz vorne thront jetzt ein bescheidener Tiegel in schlichtem Weiß. Kein Luxuslabel. Dafür ziert das 50 -ml-Töpfchen ein Doktortitel. Kein Zweifel: Der „Arzt im Tiegel“ wirkt seriös und glaubwürdig. Tatsächlich ist in deutschen Badezimmern eine kleine Revolution im Gange. Noch nie waren Ärztecremes so gefragt wie heute. „Der Markt für topische (äußerliche) Pflegekosmetika ist in den vergangenen Jahren fast kontinuierlich angestiegen“, bestätigt der Dermatologe Professor Dr. Thomas Dirschka vom Bund Deutscher Dermatologen und wirft die Zahl von 12,7 Milliarden Euro Jahresumsatz in den Raum.</p>
<h2>Doktor-Brands – ein neuer Trend ?</h2>
<p><a href="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_16408933_S.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-887" style="margin: 5px;" title="Female Scientific Research Team With Clear Solution In Laborator" src="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_16408933_S-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Dabei ist das Phänomen sogenannter „Doktor-Brands“ gar nicht so neu. Schon in den 50er-Jahren haben Mediziner Cremes entwickelt und verkauft. Seiner- zeit bewarb der bekannte Chirurg Professor Dr. Ferdinand Sauerbruch die Gesichtspflege „Hormocenta“, welche damals noch Inhaltsstoffe von Plazenten enthielt. Auch die Naturkosmetik von Dr. Hauschka und Dr. Eckstein wurde bereits vor Jahrzehnten eigens von Medizinern entwickelt. Reine Pflegepro- dukte, die auf natürlichen Wirkstoffen basieren und sich auf dem reich um- kämpften Kosmetikmarkt längst etabliert haben. Inzwischen findet man auf der Homepage vieler niedergelassener Dermatologen und plastischer Chirurgen neben den Praxisdaten und Öffnungszeiten auch deren eigene Skincare-Linie.<br />
Per Mausklick, kann man die Präparate bestellen. Ganz ohne Rezept. Die Ärzte haben sich ein neues Marktfeld erschlossen. Aber das sei nicht die alleinige Motivation, meint Dr. Thomas Dirschka. „Dies ist sicherlich ein lukratives Nebengeschäft, das jedoch auch von Patienten gerne in Anspruch genommen wird. Die ärztliche Empfehlung, welches Präparat für welchen Hauttyp geeignet ist, scheint hier auch eine große Rolle zu spielen.“ „Man ist nie zu alt, jünger zu werden.“ (Dr. Bernd Löffler)</p>
<h2>Wie wirksam ist der „Doktor im Tiegel“ ?</h2>
<p>Während die Damenwelt noch vor ein paar Jahren auf das Urteil einer gut aussehenden Parfümeriemitarbeiterin vertraute, wird heute sogar in kosmetischen Fragen ein Arzt konsultiert. Der Münchner Dermatologe Dr. med. Stefan Duve machte sich bei der Entwicklung seiner Pflegeserie „Doctor Duve“ seine Erfahrung als Hautarzt und plastischer Chirurg zunutze: „Meine Produkte werden gezielt auf die Bedürfnisse der Haut meiner Patienten ausgerichtet.“ Normale Cremes könnten deshalb keine ähnliche Anti-Aging-Wirkung entfalten. Ähnlich vielversprechend klingt das Produkt der Berliner Mediziner Dr. Egor Egorov und Dr. Bernd Löffler. Das Ärzteduo hat eine Anti-Aging-Pflegeserie entwickelt, die die Hautzellen von innen heraus erneuern soll.</p>
<p>Mithilfe von Nanokristallen, Lipidnanopartikeln und Liposomen gelangen Anti-Aging-Stoffe wie Hyaluronsäure und Q 10 direkt an die Mitochondrien. Diese versorgen die Zellen mit Energie und sorgen für ein gutes Hautbild. „Dort verjüngen sie die Haut“, so Dr. Egorov. Das Ergebnis jahre- langer Forschungsarbeit ist ein sogenanntes „Cosmeceutical“. „Ein Kosmetik- produkt mit medizinischen Qualitäten“, erklärt Dr. Egorov. „Im Vergleich zu herkömmlichen Kosmetika, kann ein Cosmeceutical auch in die Hautschichten eindringen, wo es seine medizinische Wirkung entfalten kann.“ Der Alterungs-prozess der Haut werde dadurch angehalten. Eine kleine Revolution im Creme- topf, wenn man so will, die es mittlerweile in ausgewählten Parfümerien und Concept-Stores zu kaufen gibt. Das, was sich jede Frau ab 35 insgeheim wünscht, ist plötzlich ganz legal im Handel erhältlich? Professor Dr. Thomas Dirschka vom Bund Deutscher Dermatologen warnt vor verfrühter Euphorie: „Prinzipiell gilt, dass Kosmetika keine pharmazeutischen Wirkungen entfalten dürfen, sonst wären sie Pharmaka. Mit dem Begriff Cosmeceutical soll eine pharmakologische Wirkung suggeriert werden, die Präparate von Gesetzes wegen gar nicht haben dürfen.“<br />
Dennoch werden niedergelassene Ärzte nicht müde, an neuen Cremes zu tüfteln.</p>
<p>Die Düsseldorfer Schönheitsmedizinerin Dr. Barbara Sturm hat gleich zwei Behandlungsmethoden entwickelt. Mit Erfolg: ihr Wartezimmer ist voll, die Termine über Monate ausgebucht. Sogar Hollywoodstars befinden sich in ihrer Patientenkartei. Seit Jahren stellt sie Cremes mit körpereigenen Stoffen her. Aus dem Blut ihrer Patienten werden Stoffe gewonnen, aus denen sie eine individuell auf den Patienten abgestimmte Pflegecreme entwickelt. Neuerdings findet man auf ihrer Homepage aber auch Cremetiegel ihrer Serie „Molecular Cosmetics by Dr. Babara Sturm“ für jedermann zum Bestellen. „Da nicht alle Patienten in meine Praxis kommen können, war es mir wichtig, eine Pflegeserie zu entwickeln, die jeder weltweit nehmen kann.“ Falten lassen sich damit jedoch nicht wegcremen: „Eine gute Creme wird die Haut optimal pflegen und auf Zellebene mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgen.“ Der Alterungs-prozess der Haut werde lediglich verlangsamt. „Sind Falten aber einmal da, gehört zu einer effektiven Behandlung die Unterfütterung mit Hyaluronsäure“, so Dr. Sturm.</p>
<h2>Ärzte kosmetik – ein Luxusartikel ?</h2>
<p>So unterschiedlich die Pflegeserien der Ärzte auch sein mögen, eines haben sie gemeinsam: alle müssen Tests durchlaufen, bevor sie in unserem Kosmetik- schränkchen landen. Claims wie „reduziert Falten“ oder „hydriert die Haut“ müssen durch unabhängige Testinstitute nachgewiesen sein und dürfen sonst nicht behauptet werden. Dadurch entstehen Kosten. Viele Mediziner recht- fertigen den hohen Preis ihrer Produkte zudem mit den teuren Wirkstoffen, die ihre Cremes enthalten. Je teurer, desto besser – gilt bei Doktor-Brands aller- dings nicht. „Hier muss man klar sagen, dass der Preis die Qualität nicht wider- spiegelt. Das gilt aber auch für Produkte am freien Markt – sie wissen ja selbst, dass beispielsweise eine Creme der Marke Beiersdorf zwar ein hohes wissen-schaftliches Know-how aufweist, jedoch deutlich günstiger ist als zum Beispiel eine Creme der Marke Kanebo – hier muss letztendlich der Käufer selbst entscheiden“, rät <a title="Kontakt" href="http://www.koe88.com/kontakt">Professor Dr. Thomas Dirschka.</a></p>
<p>Für Stiftung Warentest sind Doktorcremes bislang kein Thema, da sie sich nur an eine kleine, aber kaufkräftige Zielgruppe wenden. Denn eines ist gewiss: unter 100 Euro macht der Doktor im Tiegel keinen Hausbesuch.</p>
<div id="attachment_432" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/01/story_01.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-432 " title="story_01" src="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/01/story_01-150x98.jpg" alt="" width="150" height="98" /></a>
<p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Thomas Dirschka</p>
</div>
<p>Der Düsseldorfer Dermatologe Professor Dr. med. Thomas Dirschka hat sich mit dem Phänomen „Doktor-Brands“ befasst. Er arbeitet als Facharzt für Dermatologie, Venerologie und Allergologie und lehrt als Dozent an der Lehrpraxis der Universität Witten-Herdecke. Der renommierte Mediziner erklärt, warum ein akademischer Titel auf dem Tiegel nicht unbedingt für eine hochwertige Creme stehen muss.</p>
<p><span class="highlight1">Haben Mediziner mit den sogenannten Doktor-Brands ein neues Marktfeld erschlossen oder steht da das Wohl des Patienten im Vordergrund?</span></p>
<p>Beides kann eine Rolle spielen. Oft handelt es sich ja auch um Fragestellungen zu Pflegeprodukten bei besonderen Hautproblemen oder Hautkrankheiten wie Akne, Rosacea, Neurodermitis etc. Hier besteht eine große Unsicherheit, welche Produkte überhaupt bei diesen Hautproblemen geeignet sind, die vom Arzt leichter überwunden werden können als von Kosmetikerinnen oder Apothekern.</p>
<p><span class="highlight1">Ist eine Creme mit Doktortitel besser?</span></p>
<p>Sicherlich nicht. Warum sollte sie auch besser sein als eine großindustriell<br />
hergestellte Cremeserie. Letztlich müssen Cremes in Deutschland der Kosme-tikverordnung entsprechen und dürfen keine pharmakologisch wirksamen Bestandteile enthalten. Die mit den Cremes verbundenen Claims wie „reduziert Falten“, „hydriert die Haut“ etc. müssen durch unabhängige Test- institute nachgewiesen und dürfen sonst nicht behauptet werden.</p>
<p><span class="highlight1">Gibt es Vertreter – ähnlich wie in der Pharmaindustrie – die auf die Ärzte zukommen und ihnen eine eigene Skincare-Linie aufschwatzen?</span></p>
<p>Den Fall hatte ich noch nicht – das scheint zumindest kein Massenphänomen zu sein. Einzelne Firmen bieten aber Serien exklusiv Ärzten zum Verkauf an – sodass diese Präparate dann nur über das arztassoziierte Institut verkauft werden und nicht über Apotheken. Das sind dann aber Produkte, die ganzen Arztgruppen und nicht exklusiv einem Arzt angeboten werden.</p>
<p><span class="highlight1">Sind die Ärzte überhaupt mit dem Produkt vertraut?</span></p>
<p>Bei Dermatologen gehört der Umgang mit Cremes und deren Inhaltsstoffen ja zum täglichen Geschäft. Wie das bei anderen Arztgruppen, z. B. plastischen Chirurgen, Allgemeinärzten, ist, mag ich nicht beurteilen – habe hier aber meine Zweifel.</p>
<p><span class="highlight1">Wie erklären Sie sich, dass die Produkte so teuer sind?</span></p>
<p>Nicht alle in arztassoziierten Instituten verkaufte Produkte sind teuer. Es gibt aber Ärztinnen und Ärzte, die – vielleicht weil sie sich als besonders qualifiziert ansehen – extrem teure Produkte verkaufen. Hier muss man klar sagen, dass der Preis die Qualität nicht widerspiegelt. Das gilt aber auch für Produkte am freien Markt.</p>
<p><span class="highlight1">Vielen dieser Cremes wird eine Tiefenwirkung nachgesagt, wie es sie bei her- kömmlichen Produkten nicht gibt – deshalb nennt man sie Cosmoceuticals. Kann man dem Glauben schenken?</span></p>
<p>Nein, ganz und gar nicht. Mit dem Kunstbegriff „Cosmeceutical“ wird eine neue Nomenklatur eingeführt, die es in der Kosmetikverordnung so nicht gibt.</p>
<p><span class="highlight1">Sind an der Entwicklung von herkömmlichen Hautcremes nicht auch immer Ärzte beteiligt?</span></p>
<p>Nein, nicht notwendigerweise – es handelt sich ja nicht um Pharmaka. Ein Unternehmen tut jedoch gut daran, sich bei der Entwicklung und Beurteilung seiner Präparate von Ärzten mit besonderen Kenntnissen (Allergologen, Dermatologen) beraten zu lassen. Bei der Testung der Cremes sind aber immer Ärzte beteiligt, da die Tests mit (meist nichtinvasiven) medizinischen Ver- fahren an Menschen durchgeführt werden.</p>
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		<title>Onkoderm Newsletter November 2011</title>
		<link>http://www.koe88.com/news/onkoderm-newsletter-november-2011</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 02:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>milena</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[aktinische keratosen]]></category>
		<category><![CDATA[sonnenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Paradigmenwechsel bei der aktinischen Keratose Effizient behandeln, nicht bagatellisieren Galt die aktinische Keratose früher als kosmetische Bagatelle, so wird sie zusehends als chronische Erkrankung wahrgenommen. Zu Recht, denn bei einem nicht unerheblichen Anteil der Patienten geht sie in ein invasives Plattenepithelkarzinom über. Insgesamt werden heute immer noch zu wenig Patienten adäquat behandelt. Wie bei anderen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Paradigmenwechsel bei der aktinischen Keratose</h1>
<p><strong>Effizient behandeln, nicht bagatellisieren</strong></p>
<div id="attachment_819" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/11/Desktop-abb-1-Onkoderm-2.png"><img class="size-thumbnail wp-image-819" title="Feldkanzerisierung im Kapillitium" src="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/11/Desktop-abb-1-Onkoderm-2-150x150.png" alt="Feldkanzerisierung im Kapillitium." width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Feldkanzerisierung im Kapillitium.</p>
</div>
<p>Galt die aktinische Keratose früher als kosmetische Bagatelle, so wird sie zusehends als chronische Erkrankung wahrgenommen. Zu Recht, denn bei einem nicht unerheblichen Anteil der Patienten geht sie in ein invasives Plattenepithelkarzinom über. Insgesamt werden heute immer noch zu wenig Patienten adäquat behandelt. Wie bei anderen chronischen Erkrankungen spielen auch bei der aktinischen Keratose Kombinationstherapien eine entscheidende Rolle. Besonders effektiv ist die sequenzielle Kombination aus photodynamischer Therapie (PDT) und der topischen Immunmodulation mit Imiquimod, so das Fazit eines Expertentreffens [1]. „Ich gehe davon aus, dass das Bewusstsein der Bevölkerung für das Problem der aktinischen Keratose deutlich anwachsen wird. Vor zwanzig Jahren wusste niemand hierüber Bescheid, das Wissen steigt zunehmend“, so die Erfahrung von Prof. Thomas Dirschka, Düsseldorf. Die Patienten werden bei der aktinischen Keratose den Arzt auch an seinem Behandlungserfolg messen. Erst in den letzten Jahren setzte sich die Erkenntnis durch, dass aktinische Keratosen die früheste Entwicklungsstufe eines Platten epithelkarzinoms in situ (präinvasives Platten- epithelkarzinom) sind. Aktinische Keratosen gehören mit einer Inzidenz von 11–26% auch in nördlichen Ländern zu den häufigsten Diagnosen in der dermatologischen Praxis, dennoch fehlt eine Klassifizierung des Krankheitsbildes. Dies liegt auch an den bis vor etwa fünf Jahren eingeschränkten therapeutischen Möglichkeiten.</p>
<h2>Von der Einzelläsion zum Konzept der Feldkanzerisierung Kapillitium</h2>
<p>Noch vor 15 Jahren bestand der Therapiestandard bei der aktinischen Keratose in einer physikalischen Abtragung der sichtbaren Läsion. Oft ist jedoch eine klinisch sichtbare aktinische Keratose in ein größeres Feld eingebunden, in dem bereits histo logische und/oder molekularbiologische Zellveränderungen nachgewiesen werden können. Neben den sichtbaren existieren auch unsichtbare Läsionen. Es wird daher zunehmend die Bedeutung eines Hautareals als Ganzes betont. Die flächige Ausbreitung der aktinischen Schädigung wird auch als„Feldkanzerisierung“ bezeichnet (Abb. 1). Solche flächenhaften Schädigungen können nur durch Feldtherapien erfasst werden. Neu ist auch die Erkenntnis, dass die Immunsuppression eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von der aktinischen Keratose zum invasiven Plattenepithelkarzinom spielt. Ablative Methoden wie Kryotherapie oder Exzision zerstören zwar die sichtbaren Läsionen, haben jedoch weder eine Auswirkung auf subklinische Läsionen, noch auf die zugrunde liegende Immunsuppression. Abb. 2 zeigt beispielsweise eine aktinische Keratose, die sich genau im Randbereich einer früheren Laserbehandlung (erkennbar als hypopig mentierte Zone) erneut gebildet hat (Randrezidiv). Bei der Flächentherapie aktinischer Keratosen werden häufig die photo dynamische Therapie (PDT) und der topische Immumodulator Imiquimod (Aldara® 5% Creme) eingesetzt. Nach Erfahrung von Prof. Dirschka ist die PDT ohne Zweifel eine hervorragende Therapie, die für sich gesehen allerdings auch ihre Schwächen hat. Häufig muss nach einer Therapie eine läsionsgerichtete Therapie durchgeführt werden, weil einzelne Läsionen erneut auftreten. Zum anderen beobachtet man bei einem nicht unerheblichen Anteil der Patienten Frührezidive. Die mittlere Zeit bis zum Auftreten eines Rezidivs, z. B. am Kapillitium, nach Auswertung von 1042 Patienten der Zentren Prof. Reinhold, Bonn, und Prof. Dirschka, Düsseldorf, 8,4 bis 13,5 Monate. Hier besteht die Notwendigkeit, die Zeit bis zum Auftreten neuer Läsionen zu verlängern.</p>
<h2>Langfristig effektiv: PDT und Imiquimod</h2>
<p>Den Ergebnissen einer aktuellen Studie zufolge ist dies durch die sequenzielle Kombination von PDT mit dem Immunmodulator Imiquimod möglich [2]. Die Vergleichsstudie, welche Prof. Eduardo Nagore, Valencia, Spanien, auf dem Euro-PDT-Meeting vorstellte, die Überlegenheit der Kombination im Hinblick auf die Wirksamkeit, als auch auf die Verträglichkeit. In der Studie wurden 136 Patienten mit aktinischen Keratosen im Gesichtsbereich oder auf der unbehaarten Kopfhaut entweder mit PDT allein, mit einer Imiquimod-Monotherapie oder sequenziell mit beiden Methoden behandelt. Bei der Kombinationstherapie zeigten sich bessere klinische und histolo gische Ansprechraten als bei den einzelnen Therapien (Abb. 3 und 4). Weiterer Pluspunkt der Kombination: Es traten deutlich weniger ausgeprägte Hautreaktionen im Vergleich zur alleinigen Behandlung mit Imiquimod oder PDT auf. Nach Ansicht von Prof. Uwe Reinhold, Bonn, wird die Chronizität aktinischer Keratosen zukünftig den Blick noch starker auf Kombinationstherapien lenken, um die Zeit bis zum Auftreten eines Rezidivs zu verlängern. Auch die Kombination von läsionsgerichteten Therapien („Lesion-Directed-Therapy“), z. B. Abtragung hyperkerato ti scher/elevierter aktinischer Keratosen mit dem Erbiumlaser, und Feldtherapie, z. B. mittels PDT, ist sinnvoll. Die nachfolgende Behandlung mit Imiquimod zielt auch hier auf die weitere Reduktion alterierter Keratinozyten im Sinne präklinischer epithelialer Veränderungen.</p>
<h2>Regelmäßige Nachsorge erforderlich</h2>
<p>Ähnlich wie beim Zahnarzt längst erfolgreich implementiert, werden auch bei der aktinischen Keratose angesichts der Chronizität der Erkrankung funktionierende „Recall“-Systeme benötigt, um Patienten anzuhalten, Nachsorgetermine wahrzunehmen. Die zunehmende Lebenserwartung gepaart mit zunehmender kumulativer UV-Exposition werden bereits in näherer Zukunft dazu führen, dass aktinische Keratosen noch stärker in den Fokus der Patienten, wie auch der Dermatologen rücken werden.</p>
<p>Referenzen 1. Expertengespräch am 15. Oktober 2011 in Deidesheim. 2. Nagore E, Vortrag auf dem 3rd International Skin College (ISC), Lissabon, May 2011.</p>
<h2>Aktinische Keratosen differenziert behandeln</h2>
<p><strong>Ziel der Onkoderm-Arbeitsgruppe „Aktinische Keratosen“</strong></p>
<p>Nach der erfolgreichen Implementierung einer standardisierten Lichtschutzberatung im letzten Jahr gründete das bundesweite Netzwerk niedergelassener Onkologen jetzt die Onkoderm-Arbeitsgruppe „aktinische Keratosen“. Vorrangiges Ziel der Arbeitsgruppe wird sein, Therapiealgorithmen zu entwickeln, die auf die unterschiedlichen klinischen Formen aktinischer Keratosen abgestimmt sind.</p>
<p>Aktinische Keratosen sind inzwischen einer der häufigsten Gründe zur Konsultation von Dermatologen. Die Behandlung weist aber bislang nur einen geringen Grad der Standardisierung auf. Neue Präparate zur Behandlung aktinischer Keratosen sind zugelassen worden und im Jahre 2012 wird die Zulassung weiterer Innovationen erwartet. Künftig hat der Dermatologe also die „Qual der Wahl“ bei der Entscheidung für eine therapeutische Strategie. Therapiealgorithmen in Abhängigkeit von der individuellen klinischen Ausgangssituation wären hier eine große Unterstützung.</p>
<h2>Therapiealgorithmen für aktinische Keratosen</h2>
<p>Daher ist es das Ziel der Onkoderm-Arbeitsgruppe „Aktinische Keratosen&#8221;, praktische Therapiealgorithmen zu entwickeln, die auf die unterschiedlichen klinischen Formen aktinischer Keratosen abgestimmt sind. Diese können von Einzelläsionen bis zu ausgedehnten Arealen mit jeweils mehreren Läsionen reichen (Abb. 5). Eine besondere Problematik ergibt sich dabei aus der hohen klinischen Variabilität der Einzelläsionen, der unterschiedlichen Ausdehnung aktinischer Keratosen, lokalisationsabhängigen Therapieeffekten und der immunologischen Situation des individuellen Patienten (immunsupprimierte Patienten haben ein 30-fach erhöhtes Risiko, ein invasives Plattenepithelkarzinom zu entwickeln). Ferner wird dem Thema „Kombinationsbehandlungen“ eine besondere Berücksichtigung zukommen müssen. Bei aller Komplexität muss ein Therapiealgorithmus jedoch praxisnah und einfach anwendbar bleiben. Die Arbeitsgruppe sieht deshalb eine besondere Herausforderung, eine Verbindung zwischen Praxisnähe und wissenschaftlicher Exaktheit zu schaffen. Geplant ist, neben dem Therapiealgorithmus eine Patientenbroschüre zu entwickeln, um auch hier das Bewusstsein zu stärken, dass aktinische Keratosen mehr als eine „kleine Rauheit“ der Haut sind. Weitere Aktivitäten umfassen die Planung einer wissenschaftliche „Kick-Off“ Veranstaltung und die Konzeption einer Internetseite zu diesem Thema.</p>
<h2>Dermatologe als „Lichtschutzberater“</h2>
<p>Ein konsequent betriebener Lichtschutz schützt am besten vor der aktinischenKeratose. Bereits im letzten Jahr entwickelte das Netzwerk niedergelassener Dermato-Onkologen (onkoderm e.V.) ein 4-Stufen-UVSchutzmodell, in dem erstmals sowohl das individuelle UV-Risiko als auch die individuelle UV-Exposition berücksichtigt wurde. Aus der Kombination dieser beiden Einflussgrößen kann eine individuelle UV-Schutzempfehlung abgegeben werden. In dieses risikoadaptierte Modell gingen derzeit veröffentlichte Studien, Leitlinien und Empfehlungen ein; der Dermatologe spielt eine zentrale Rolle bei der Lichtschutzberatung.</p>
<h2>UV-Schutz und Vitamin-D-Versorgung</h2>
<p>In Weiterentwicklung des Lichtschutzkonzepts wurde die Onkoderm Task Force „UV-Schutz und Vitamin-D-Versorgung gegründet. Anlass hierfür gab die derzeitige Diskussion über die Vitamin-D-Versorgung. Beispielsweise gibt es eine neue Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, in der eine Sonnenexpositionsdauer in der Mittagszeit als effektivste Form der Verbesserung des Vitamin-D-Status empfohlen. Dieser Empfehlung schließt sich Onkoderm nicht an, da die UV-Strahlung der wichtigste Risikofaktor für kutane Basal -zellkarzinome und Plattenepithelkarzinome darstellt. Im Gegensatz hierzu propagiert onkoderm eine Sicherstellung der Vitamin-D-Versorgung durch Vitamin-D-Supplementation, um die langfristig ungünstigen Auswirkungen einer UV-Exposition zu vermeiden. Weitere Aktivitäten von Onkoderm umfassen die Formierung von Arbeitsgruppen zu den Themen „Psoriasis&#8221; und „Ekzem&#8221;.</p>
<h1>Einmal Patient, immer Patient</h1>
<p><strong>Schicksal der Betroffenen</strong></p>
<p>Im Interview erklären Prof. Dr. med. Thomas Dirschka, Düsseldorf, und</p>
<div id="attachment_820" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/11/Dirschka-und-Rheinhold.png"><img class="size-medium wp-image-820" title="Prof. Uwe Reinhold, Bonn, (li) und Prof. Thomas Dirschka, Düsseldorf (re)." src="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/11/Dirschka-und-Rheinhold-300x211.png" alt="Prof. Uwe Reinhold, Bonn, (li) und Prof. Thomas Dirschka, Düsseldorf (re)." width="300" height="211" /></a>
<p class="wp-caption-text">Prof. Uwe Reinhold, Bonn, (li) und Prof. Thomas Dirschka, Düsseldorf (re).</p>
</div>
<p>Prof. Dr. med. Uwe Reinhold, Bonn, die neue Sichtweise der aktinischen Keratose als chronische Erkrankung.</p>
<p><span class="highlight1">Wie wird die aktinische Keratose in Deutschland wahrgenommen?</span></p>
<p><span class="highlight2">Prof. Reinhold:</span> In meinen Augen ist die Wahrnehmung immer noch viel zu gering. Die aktinische Keratose wird nicht als chronische Hauterkrankung angesehen, die bei einem bestimmten Prozentsatz der Betroffenen in ein invasives Karzinom übergehen kann. Entsprechend ist auch der Anteil der Patienten, der behandelt wird, viel zu gering.</p>
<p><span class="highlight2">Prof. Dirschka:</span> Während die aktinische Keratose noch vor wenigen Jahren ein kosmetisches Problem war, und nämlich eine kaum zu beachtende kleine Rauheit, sehen wir im Anbetracht der Demografie unserer Gesellschaft mit einem immer größeren werdenden Teil alter Menschen – bald sind 50% der Gesellschaft über 60 Jahre – dass hier ein großes Problem auf uns zukommt. Wir sehen auch, dass die Sicht auf die Therapieseite, dass wir nämlich nur einmal behandeln müssen, dann ist das Problem gelöst, so nicht korrekt ist. Wir werden unsere Sichtweise also revidieren müssen. Wir brauchen erstens eine neue Einteilung, die alle klinischen Situationen abbildet, und zweitens, ausgehend von dieser Einteilung, Therapie-algorithmen, dass alle Ärzte sich auch standardisiert in gleicher Behandlungsqualität diesem Thema widmen.</p>
<p><span class="highlight2">Prof. Reinhold:</span> Man sieht es selbst an der relativ kleinen Gruppe der besonders gefährdeten Gruppe der Organtransplantierten, dass es selbst hier noch eine unzureichende Aufklärung und Behandlung gibt. Hier besteht in nächster Zeit ein deutlicher Verbesserungs bedarf. Hier sind auch die Kostenträger gefordert, die Versorgung dieser Patienten gewährleisten müssen.</p>
<p><span class="highlight2">Prof. Dirschka: </span> Unsere Aufgabe ist es auch, Patienten darüber aufzuklären, dass egal welche Therapie wir wählen, wir zwar eine Abheilung der sichtbaren Läsion erreichen, doch eine definitive Heilung angesichts der Chronizität des Problems nicht erreichbar ist, d. h. einmal Patient, immer Patient.</p>
<p><span class="highlight1">Ihres Erachtens sollte die aktinische Keratose heute als chronische Erkrankung aufgefasst werden. Bei allen gängigen chronischen Erkrankungen spielt die Kombinationstherapie eine ausschlaggebende Rolle. Ist dies auch bei der aktinischen Keratose der Fall?</span></p>
<p><span class="highlight2">Prof. Dirschka:</span> Dies ist ohne Zweifel der Fall. Jede Therapie hat ihre Stärken und Schwächen. Wir können die Stärken und Schwächen so zusammenfügen, dass wir unterschiedliche Stärken potenziert nutzbar machen. Meines Erachtens ist dies das Entscheidende. Wir werden zu Kombinationstherapien kommen, was natürlich in die Köpfe der Ärzte gelangen muss. Kombinationstherapien müssen ein fester Bestandteil der Therapie von aktinischen Keratosen werden.</p>
<p><span class="highlight2">Prof. Reinhold:</span> Kombinationstherapien sind die Zukunft bei der aktinischen Keratose. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sowohl bei lokalisierten, als auch bei flächenhaften Befunden, eine entsprechende Kombination durchzuführen.</p>
<p><span class="highlight1">Für welche Patienten ist speziell die Kombinationstherapie aus PDT und Aldara® geeignet?</span></p>
<p><span class="highlight2">Prof. Reinhold: </span>PDT und Aldara® ist eine besondere Art der Kombinationstherapie, es handelt sich hier nämlich um die Kombination einer Flächentherapie mit einer zweiten Flächen therapie. Hiervon profitieren insbesondere Patienten, die nach einer PDTBehandlung sehr frühzeitig, d. h. innerhalb von sechs Monaten bereits ein Rezidiv zeigen. Solche Patienten können mit einer Flächentherapie nicht ausreichend behandelt werden. Hier müssen wir eine Kombination einführen, weil anderweitig keine zumindest längerfristige Remission des Krankheitsbildes zu erreichen ist. Durch den einzigartigen Wirkmechanis mus der PDT und Aldara® erweitert diese Kombinations therapie die Chancen einer verlängerten Zeit bis zum Rezidiv. Die Nachhaltigkeit des Behandlungseffekts der PDT wird durch die nachfolgende Imiquimodtherapie verbessert. Darüber hinaus ist unserer Erfahrung zufolge das kosmetische Behandlungsergebnis bei dieser Kombination hervorragend.</p>
<p><span class="highlight1">Was sind die Vorzüge dieser Kombination?</span></p>
<p><span class="highlight2">Prof. Dirschka: </span>Wir haben hier zwei sehr effektive Therapien mit hohen Ansprechraten. Zudem gibt es hier die Besonderheit, dass sich nach einer durchgeführten PDT die nachgeschaltete Wirkung von Imiquimod auf eine deutlich verminderte Zielpopulation erstreckt. Daher kommt es zu einer geringeren lokalen Entzündungsreaktion und einer verbesserten lokalen Verträglichkeit. Auch eine kürzlich von Herrn Prof. Nagore aus Valencia publizierte Studie zeigte, dass die Tolerabili tät der Imiquimodbehandlung durch die vorgeschaltete PDT erheblich verbessert wird. Die Kombinationstherapie mit Aldara® ermöglicht dem Dermatologen, das gute Ergebnis der PDT-Behandlung längerfristig zu erhalten.</p>
<p>IMPRESSUM Herausgeber: onkoderm e. V. Redaktion und Gestaltung: Scriptamed All Medical Communication GmbH, Kirchheim Druck: MP-Druck, München Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Herausgebers.</p>
<div id="attachment_713" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/11/OnkoNews_1111.pdf"><img class="size-thumbnail wp-image-713 " title="pdf_icon" src="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/06/pdf_icon-150x150.jpg" alt="Onkoderm Newsletter November 2011" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Onkoderm Newsletter November 2011 &#8211; download</p>
</div>
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		<title>Onkoderm Newsletter Mai 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 20:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>milena</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[aktinische keratosen]]></category>
		<category><![CDATA[hautkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[sonnenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktinische Keratosen im Licht der Immunmodulation Sequenztherapie optimiert nachhaltig den Therapieerfolg Aktinische Keratosen sind zu einer Volkskrankheit avanciert; die Tendenz ist stetig steigend. Hohe Transformationsraten zum manifesten Plattenepithel-karzinom und eine ausgeprägte Rezidivneigung erfordern innovative Ansätze für Prophylaxe und Therapie. Neue pathophysiologische Erkenntnisse sowie aktuelle Studiendaten sprechen für die sequentielle Kombination aus photodynamischer Therapie (PDT) gefolgt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Aktinische Keratosen im Licht der Immunmodulation</h4>
<h4>Sequenztherapie optimiert nachhaltig den Therapieerfolg</h4>
<p><a href="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/10/dirschka-onkoderm-newsletter.jpg"><img class="size-medium wp-image-789 alignright" src="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/10/dirschka-onkoderm-newsletter-300x77.jpg" alt="" width="300" height="77" /></a>Aktinische Keratosen sind zu einer Volkskrankheit avanciert; die Tendenz ist stetig steigend. Hohe Transformationsraten zum manifesten Plattenepithel-karzinom und eine ausgeprägte Rezidivneigung erfordern innovative Ansätze für Prophylaxe und Therapie. Neue pathophysiologische Erkenntnisse sowie aktuelle Studiendaten sprechen für die sequentielle Kombination aus photodynamischer Therapie (PDT) gefolgt von einer topischen Immunmodulation, so das Fazit eines Expertengesprächs anlässlich der <strong>11. Jahrestagung der European Society for Photodynamic Therapy*</strong>.</p>
<p>Die Prävalenz aktinischer Keratosen variiert in Abhängigkeit von der geografischen Region. Sie liegt z.B. in Australien bei etwa 40–50% der über    40-jährigen pro Jahr, in nördlichen Län dern bei 11–26%. „Langjährige Exposition gegen über UV-Strahlung ist der stärkste Risikofaktor für die Entwicklung aktinischer Keratosen“, betonte Prof. Thomas Dirschka, Düsseldorf. Die kumulative UVBelastung erklärt, warum die Inzidenz im Alter über 70 Jahren explosionsartig ansteigt.</p>
<p><strong>Keine kosmetische Bagatelle, sondern Carcinoma in situ</strong></p>
<p>Aktinische Keratosen sind per Definitionem ein UV-bedingtes, frühes, auf die Epidermis begrenztes Plattenepithelkarzinom (Carcinoma in situ). Unter dem Einfluss von UVStrahlen kommt es zu einer neoplastischen Transformation mit DNA-Punktmutationen (Pyrimidin-Dimere) der Keratinozyten sowie zu einer UV-induzierten Suppression der zellvermittelten Immunität. Diese Immunsup- pression verhindert die Immunüberwachung und die Zerstörung neo-plastischer Zellen durch das Immunsystem. Die Immunsuppression ist damit ein zentraler Prozess im karzinogenen Kontinuum von der aktinischen Keratose zum invasiven Plattenepithel karzinom. Das Risiko für die Progredienz zum invasiven Karzinom ist abhängig von der Anzahl der Läsionen. Bei Patienten mit unbehandelten einzelnen Läsionen beträgt das 10-Jahres-Risiko 6–16%, bei multiplen Läsionen 10–20%. „Konsequenter Lichtschutz ist die wirksamste prophylaktische Maßnahme“, betonte Dirschka. Er hat auch im fortgeschrit-tenenLebensalter unverändert seine Berechtigung, da selbst dann noch das Risiko für die Entwicklung neuer Läsionen reduziert werden kann. Vor diesem Hintergrund wurde von den Experten des Onkoderm-Netzwerks ein innovatives 4-Stufen-Lichtschutzkonzept entwickelt (siehe unten).</p>
<p><strong>Gezielte Flächentherapie indiziert</strong></p>
<p>Als Carcinoma in situ besteht bei aktinischen Keratosen generell Behandlungs-bedarf. Ablative Me tho den wie Kryotherapie, Exzision, Kürettage und Laser sowie zytotoxische Substanzen wie 5FU zerstören zwar die sichtbaren Läsionen, haben jedoch keinen Einfluss auf die zugrundeliegende Immunsuppression. Dies erklärt die hohe Rezidivrate nach der Anwendung dieser Methoden. Ein weiterer Aspekt sind subklinische Läsionen, die sich aufgrund des meist flächigen Auftretens aktinischer Keratosen in der unmittelbaren Nachbarschaft klinisch manifester Läsionen finden. Sie werden durch die oben genannten ablativen Verfahren nicht beeinflusst. Werden sie klinisch manifest, sind erneute Behandlungen notwendig. Hinzu kommt ein im Allgemeinen nur unbefriedigendes kosmetisches Ergebnis. Die beiden am häufigsten eingesetzten Methoden zur Flächentherapie aktinischer Keratosen sind die photodynamische Therapie (PDT) und der topische Immunmodulator Imiquimod (Aldara® 5% Creme). Nach der Leitlinie „Aktinische Keratose“ der DDG (AWMF, 2004) kann mithilfe der PDT nach ein bis zwei Zyklen in 70–90% der Fälle eine Abheilung der Läsionen erzielt werden. Das kosmetische Ergebnis ist besser als nach ablativen Verfahren. Doch trotz dieser initialen Erfolge muss die PDT oft wiederholt werden, da sub-klinische Läsionen nicht demaskiert und nicht zur Abheilung gebracht werden.</p>
<p><strong>Sequenztherapie für einen nachhaltigen Therapieerfolg</strong></p>
<p>Nach den Worten von Prof. Uwe Reinhold, Bonn, sprechen neue Erkenntnisse dafür, dass die sequentielle Kombination von PDT mit dem Immunmodulator Imiquimod eine sinnvolle Therapiestrategie darstellen könnte: „Eine Nach-behandlung nach erfolgter PDT mit Imiquimod könnte verbliebene Restlä-sionen verringern oder sogar eliminieren, sodass die Nachhaltigkeit des Behandlungseffekts der PDT durch den Einsatz von Imiquimod verbessert wird“, betonte Reinhold. In diese Richtung weisen auch die Ergebnisse einer aktuellen Vergleichsstudie, die Prof. Eduardo Nagore, Valencia, Spanien, auf dem Euro-PDT-Meeting vorstellte. In der prospektiven, randomisierten Studie wurden 136 Patienten mit aktinischen Keratosen im Gesichtsbereich oder auf der unbehaarten Kopfhaut entweder mit PDT allein, mit einer Imiquimod-Monotherapie oder sequentiell mit beiden Methoden behandelt. Das sowohl klinisch als auch histologisch beste Ergebnis wurde mit der Sequenztherapie PDT-Imiquimod erzielt. Darüber hinaus waren imiquimod induzierte inflammatorische Reaktionen nach der vorgeschalteten PDT erheblich geringer ausgeprägt als bei alleiniger Imiquimodan wendung. Nach der Ansicht der spanischen Studienautoren stellt die Sequenztherapie mit einem Zyklus PDT gefolgt von Imiquimod die optimale Strategie zur Flächentherapie aktinischer Keratosen im Gesichts- und Glatzenbereich dar. Diese Daten stehen in Einklang mit den Ergebnissen einer randomisierten, placebokontrollierten Split-Face-Studie (Shaffelburg M. J Drug Dermatol 2009;8:35–9), in der die Sequenztherapie mit PDT-Imiquimod zu signifikant höheren Abheilungsraten als die PDT allein geführt hatte (nach zwölf Monaten 89,9% versus 74,5%; p = 0,0023).</p>
<p><strong>Immunmodulator entzieht der aktinischen Keratose die Basis</strong></p>
<p>Imiquimod ist der erste Vertreter der neuen Klasse der „Immune Response Modifiers“ (IRM). Die Substanz bindet an den Toll-like-Rezeptor (TLR) 7. Toll-like-Rezeptoren sind der wichtigste Teil des angeborenen Immunsystems. Sie bestehen aus einer Gruppe von bisher zehn bekannten Rezeptoren (TLR 1–10), die pathogene Strukturen erkennen und auf antigenpräsentierenden Zellen exprimiert werden. Den dritische Zellen stellen die Verbindung zur erworbenen Immunität her. Je nach Antigen wird entweder eine spezifische Th2- oder eine Th1-Immunreaktion ausgelöst. Damit aktiviert Imiquimod durch seine Bindung an TLR 7 sowohl das angeborene als auch das erworbene Immunsystem. Dies erklärt zum einen die inflammatorische Reaktion unter der Therapie mit Imiquimod und zum anderen die Demaskierung subklinischer Läsionen im Rahmen einer Flächentherapie. Die imiquimodinduzierte Immunreaktion betrifft ausschließlich die aktinischen Läsionen, gesunde Haut bleibt unbeeinträchtigt. Die Intensität dieser lokalen Immunantwort korreliert eng mit dem Behandlungserfolg. „Es ist daher wichtig, den Patienten darüber aufzuklären, dass die lokale Immunantwort ein sichtbares Zeichen dafür sein kann, dass Imiquimod wirkt; eine gezielte Aufklärung vor Therapiebeginn kann den Praxisablauf erleichtern“, so Dirschka. Das Vorhandensein von stärkeren Haut reaktionen korreliert mit einer höheren Abheilungsrate.</p>
<p><strong>Vorgeschaltete PDT erhöht den Behandlungskomfort</strong></p>
<p>Imiquimodinduzierte Erytheme werden erheblich abgeschwächt, wenn eine PDT der Imiquimodtherapie vorgeschaltet wird. Die Ergebnisse der aktuellen spanischen Studie haben diese Erfahrung aus der Praxis untermauert. Für die Patienten bedeutet dies einen erhöhten Behandlungskomfort. Außerdem: „Die vollständige Abheilung der aktinischen Keratosen nach der PDTImiquimod- Therapie spiegelt sich in einem hervorragenden kosmetischen Ergebnis wider“, so Dirschka. Vor dem Hintergrund dieser neuen Erkenntnisse, wäre es wünschenswert, dass sich die Sequenztherapie bestehend aus PDT gefolgt von Imiquimod in der Praxis stärker etablieren würde. Über das praktische Vorgehen sprechen die Experten Dirschka und Reinhold im Interview auf Seite 4.</p>
<p><strong>Neues 4-Stufen-UV-Schutzmodell für </strong> <strong>den individualisierten Lichtschutz</strong> <strong>Sicher in die Sonne</strong></p>
<p><strong></strong> Ein individualisiertes Lichtschutzkonzept bietet den besten Schutz vor Lichtschäden und Hautkrebs. Ein solches innovatives standardisiertes Konzept für die Lichtschutzberatung in der dermatologischen Praxis wurde jüngst von der Fachgruppe Lichtschutzberatung innerhalb des bundesweiten Netzwerkes niedergelassener Dermato-Onkologen entwickelt. Die Inzidenz des nicht-melanozytären Hautkrebs hat sich seit den 1960er-Jahren alle zehn Jahre verdoppelt. Dieser besorgniserregen de Anstieg führte dazu, dass 2009 die Welt gesundheitsorganisation (WHO) die UVStrahlung in die Liste der für Menschenkrebserregenden Faktoren aufnahm.   <strong></strong></p>
<p><strong>Aufklärung in der Hand des Dermatologen</strong></p>
<p>Hautärzte sind der zentrale und kompetente Ansprechpartner, wenn es um die Information und individuelle Beratung über geeignete und notwendige Hautschutz maßnahmen geht. Die bisherige Lichtschutzberatung weist jedoch oftmals eine hohe Variabilität auf und es fehlen einheitliche, standardisierte und praktikabel umsetzbare Lichtschutzkonzepte. Das Netzwerk nieder-gelassener Dermato-Onkologen (onkoderm e.V.) hat daher ein 4-Stufen-UV-Schutzmodell entwickelt, in dem erstmals sowohl das individuelle UVRisiko als auch die individuelle UV-Exposition berücksichtigt und aus der Kombination dieser beiden Einflußgrößen eine individuelle UV-Schutz-empfehlung abgegeben wird. Sowohl bei den Hauttypen, als auch bei der Intensität der UV-Exposition werden vier unterschiedliche Risikostufen unterschieden (jeweils von normal bis sehr stark erhöht), aus der Kombination ergeben sich entsprechend abgestufte Lichtschutzempfehlungen. Dieses Konzept wurde in einer laienverständlichen Form als Patientenbroschüre umgesetzt. In der Patientenbroschüre wird ausdrücklich auf die Rolle des Dermatologen hingewiesen, der das individuelle Risikoprofil im Rahmen der Anamnese und der körperlichen Untersuchung erfassen kann. Der praktische Lichtschutz basiert auf den folgenden vier Komponenten: <strong></strong></p>
<p><strong>Verhaltensregeln</strong></p>
<p>Die Anwendung von Lichtschutzcremes und Lichtschutzfaktoren: Der UVA-Schutz eines Präparates sollte dabei mindestens ein Drittel des auf dem Produkt ausgewiesenenUV-B-Schutzes betragen.   Oraler Lichtschutz: Gerade bei Körperstellen wie Ohren oder Scheitel kann ein oraler Lichtschutz wesentlich zur Vermeidung son nenbedingter Schäden beitragen. In wissen- schaftliche Untersuchungen erwies sich der Extrakt einer zentral-amerikanischen Farnpflanze (Polypodium Leucotomus Extrakt- PLE) als photoprotektiv. Durch die Einnahme von PLE kann ein LSF von drei bis vier erreicht werden. Textiler Lichtschutz: Dicht gewebtes Gewebe und dunkle Farben bieten einen höheren UV-Schutz Die unten abgebildete Tabelle verdeutlicht, dass bei höherem Risikoprofil auch bei geringer UV-Exposition bereits ein hoher Lichtschutz erforderlich ist (Tab. 1).</p>
<p><strong>Lichtschutz fängt beim Verhalten an</strong></p>
<p>Im 4-Stufen-UV-Schutzmodell wird empfohlen, grundsätzlich auf den Besuch von Solarien oder die Benutzung von Bräunungsanlagen zu verzichten. In sonnenreichen Regionen sollten Aktivitäten im Freien in der Mittagszeit ver-mieden werden. Oft wird nicht berücksichtigt, dass der Zeitpunkt des Sonn-höchststands abhängig von der geografischen Lage ist: In den meisten Orten Mittel-, West- und Südeuropas liegt der Sonnenhöchststand deutlich nach zwölf Uhr mittags. Zudem werden Patienten in der Broschüre auf spezielle Witterungsverhältnisse (Reflexion von Sand und Schnee, hohe UV-Strahlung in großen Höhen) hingewiesen. Schließlich wird auf die Empfindlichkeit besonderer Gruppen (Kleinkinder, Patienten, die Immunsuppressiva einnehmen) eingegangen. In dem hier vorgestellten risikoadaptierten Modell wurden derzeit veröffentlichte Studien, Leitlinien und Empfehlungen berück-sichtigt; der Dermatologe gilt als Angelpunkt der Lichtschutzberatung.</p>
<h3>Innovative Behandlung aktinischer Keratosen</h3>
<p><strong> Kombinationstherapie vereint bessere Wirksamkeit mit überlegener Verträglichkeit</strong></p>
<p>Die Vorzüge einer sequenziellen Kombinationsbehandlung bestehend aus der photodynamischen Therapie (PDT) gefolgt von Imiquimod erklären im Interview Prof. Dr. Thomas Dirschka, Düsseldorf, und Prof. Dr. Uwe Reinhold, Bonn.</p>
<p>Warum empfiehlt sich die Kombination aus Imiquimod und PDT bei aktinischer Keratose? <strong></strong></p>
<p><strong>Dirschka</strong>: Der größte Vorteil dieser Kombination besteht darin, dass hierbei additive Wirkeffekte bestehen, jedoch die Nebenwirkungen von Imiquimod abgeschwächt sind. Dies lässt sich dadurch erklären, dass durch die vorhergehende photodynamische Therapie bereits Zielstrukturen, d.h. patho- logisch veränderte Keratinozyten, verringert werden. Denn Photosensibila-toren reichern sich besonders in maligne transformiertem Gewebe an, welches durch die nachfolgende Bestrahlung dann zerstört wird. Bei der anschließenden Behandlung mit Imiquimod sind erheblich weniger pathologische Zellen vorhanden, sodass die imiquimodbedingten entzündlichen Lokalreaktionen auch geringer ausfallen.</p>
<p>Wie ist die Wirkverstärkung der beiden Therapien zu erklären?</p>
<p><strong>Reinhold</strong>: Die phototoxische Reaktion im Rahmen der PDT führt bereits zu einer Apoptose von Tumorzellen, zudem wird hierdurch eine zelluläre Immunant-wort angeregt. Es können jedoch bei der Behandlung einer flächenhaften Kanzerisation nicht alle pathologisch veränderten Zellen erfasst werden. Durch die nachgeschaltete Lokaltherapie mit Imiquimod werden zusätzlich Effektor-T-Zellen aktiviert, welche die verbliebenen pathologischen Zellen abtöten.</p>
<p>Was ist der besondere Vorteil einer solchen Kombination?</p>
<p><strong>Dirschka</strong>: Durch den additiven Effekt rechnen wir hier mit einer prolongierten time-to relapse. Darüber hinaus ist unserer Erfahrung zufolge das kosmetische Behandlungsergebnis bei dieser Kombination hervorragend.</p>
<p>Wie ist die Verträglichkeit einer solchen Kombination?</p>
<p><strong>Reinhold</strong>: Durch die vorgeschaltete PDT fallen die entzündlichen Lokal-reaktionen auf die Behandlung mit Imiquimod deutlich geringer aus, die Tolerabilität ist dadurch besser als bei alleiniger Imiquimodtherapie. Allerdings klagen manche Patienten, besonders solche mit ausgeprägter Feldkanzerisa-tion, auch über Schmerzen bei der PDT.</p>
<p>Was ist bei der Aufklärung der Patienten zu beachten? <em></em></p>
<p><strong>Dirschka</strong>: Bei ausgeprägten aktinischen Keratosen kommt es praktisch immer zu einem Rezidiv. Die meisten Patienten kennen diese Problematik bereits. Ihnen dürfte sich schnell der Sinn einer solchen Kombination erschließen, nämlich die Möglichkeit eines längeren Zeitintervalls bis zum Rezidiv.</p>
<p>Wie ist die Rezidivrate im Vergleich zu konventionellen Behandlungsoptionen? <em></em> <em></em></p>
<p><strong>Reinhold</strong>: Aufgrund der bisher geringen Studiendaten kann diese Frage noch nicht exakt beantwortet werden. Darüber hinaus ist der Begriff Rezidiv derzeit unscharf definiert: Beinhaltet dieser einen Zeitraum von drei, sechs oder zwölf Monaten? Anzunehmen ist, dass die Nachhaltigkeit des Behandlungseffekts der PDT durch die folgende Imiquimodtherapie verbessert wird.</p>
<p>Bei welchen Patienten setzen sie diese Behandlungsmethode bevorzugt ein?</p>
<p><strong>Dirschka</strong>: Die Kombination eignet sich besonders für Patienten mit ausgedehnter Feldkanzerisation, sodass ich sie bei solchen Patienten bevorzugt einsetze.</p>
<p>Wird sich diese Behandlung in Zukunft durchsetzen?</p>
<p><strong>Reinhold</strong>: Dies wäre wünschenswert. Jedenfalls erweitert die Kombinationsthe- rapie die Chancen einer verlängerten Zeit bis zum Rezidiv und kann insbesondere bei Patienten, die schon häufigere PDTs hatten, den Behandlungs-erfolg verfestigen.</p>
<p>Welches Behandlungsschema wählen Sie bei dieser Kombination?</p>
<p><strong>Dirschka</strong>: Wir beginnen mit zwei Zyklen PDT im Abstand von ein bis zwei Wochen. Zwei Wochen später beginnen wir mit Aldara, z.B. drei Anwendungen pro Woche und setzen dies über vier Wochen fort.</p>
<p>Warum wird zuerst die PDT durchgeführt?</p>
<p><strong>Reinhold</strong>: Durch die PDT wird zunächst die Masse der aktinisch geschädigten Zellen signifikant reduziert. Die nachgeschaltete Wirkung von Imiquimod erstreckt sich auf eine deutlich verminderte Zielpopulation und geht daher mit einer geringeren lokalen Entzündungsreaktion und hierdurch einer verbesserten lokalen Verträglichkeit einher.</p>
<div id="attachment_713" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/10/OnkodermNews_dt-1.pdf"><img class="size-thumbnail wp-image-713 " title="pdf_icon" src="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/06/pdf_icon-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Onkoderm Newsletter in Deutsch</p>
</div>
<div id="attachment_713" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/10/OnkodermNews_engl.pdf"><img class="size-thumbnail wp-image-713 " title="pdf_icon" src="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/06/pdf_icon-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Onkoderm Newsletter in Englisch</p>
</div>
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		</item>
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		<title>Sonnenschutz auch bei Nebel</title>
		<link>http://www.koe88.com/news/sonnenschutz-auch-bei-nebel</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 19:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[sonnenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in den Winterurlaub fährt, sollte seine Haut besonders sorgfältig gegen UV-Strahlen schützen. Der Hautarzt Professor Dr. Thomas Dirschka erklärt, warum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="pullquote_right">Das mehrmalige Auftragen des Sonnenschutzmittels vervielfacht den Lichtschutzfaktor nicht, sondern erhält ihn lediglich.&#8211;alverde INFO</span></p>
<p><span class="highlight1">| alverde |</span><br />
Was empfehlen Sie Menschen, die mit blassem Teint in den Skiurlaub gehen?</p>
<p><span class="highlight2">| THOMAS DIRSCHKA |</span><br />
Sie sollten auf keinen Fall um jeden Preis braun werden wollen. Die Hautzelle bildet nur bei einer SchädigungFarbpigmente, also sollten Wintersportler nicht nur Sonnenbrand, sondern auch starke Bräunung unbedingt vermeiden. Die so genannte „gesunde Bräune“ gibt es nicht. Am besten, man gewöhnt die Haut ganz allmählich an die Sonne. Dafür empfehle ich einen Lichtschutzfaktor von mindestens 50.</p>
<p><span class="highlight1">| alverde |</span><br />
Gilt das für alle Hauttypen?</p>
<p><span class="highlight2">| THOMAS DIRSCHKA |</span><br />
Im Winterurlaub spielt der Hauttyp keine Rolle, weil Schneeund Berge die UV-Wirkung deutlich erhöhen. Pro 1.000 Höhenmetern steigt die UV-Intensität um 30 Prozent, zusätzlich reflektiert der Schnee die Sonnenstrahlen und verstärkt sie. Nicht nur blasse und sonnenentwöhnte Haut, auch dunklerer Teint benötigt wegen der plötzlichen starken Belastung einen sehr hohen Lichtschutzfaktor. Besonders gefährlich ist diesiges Wetter, das viele Menschen unterschätzen. Hier ist die UV-Belastung extrem, weil die Nebeltröpfchen das Licht zurückwerfen und intensivieren.</p>
<p><span class="highlight1">| alverde |</span><br />
Welche Hautpartien sind besonders gefährdet?</p>
<p><span class="highlight2">| THOMAS DIRSCHKA |</span><br />
Beim Eincremen des Gesichts vergisst man häufig die Lippen oder fettet sie nur ein. Bei Menschen über 60 sieht man deshalb oftmals schwere Schädigungen. Daher ist es besonders im Winterurlaub unerlässlich, einen Lippenpflegestift mit einem hohen UV-Schutzfaktor zu verwenden. Der eignet sich aufgrund seiner guten Hafteigenschaften auch hervorragend, um die ebenfalls meist vernachlässigten Ohren und Augenlider zu schützen.</p>
<p><span class="highlight1">| alverde |</span><br />
Was sollte man beim Auftragen des Sonnenschutzes beachten?</p>
<p><span class="highlight2">| THOMAS DIRSCHKA |</span><br />
Es ist ratsam, das Mittel sehr reichlich aufzutragen. Denn die Angabe zur Höhe des Lichtschutzes bezieht sich eigentlich auf eine Menge von 35 Millilitern, mit der der ganze Körper eingecremt werden soll. Das entspricht dem halben Inhalt einer Zahnpastatube! Wie schnell die Cremes und Gele ihre Wirkung entfalten, hängt von der Art der wirksamen Inhaltsstoffe ab. Einige schützen sofort, andere wirken erst nach 20 Minuten. Außerdem ist es wichtig, immer wieder nachzucremen, da der Schutz durch Abrieb und Schwitzen nachlässt. Viele Menschen vergessen auch wichtige Randbereiche wie den seitlichen Hals oder gegebenenfalls die Glatze.</p>
<p><span class="highlight1">| alverde |</span><br />
Gibt es weitere Möglichkeiten, sich im Schnee vor der Sonne zu schützen?</p>
<p><span class="highlight2">| THOMAS DIRSCHKA |</span><br />
Außer gegen Verletzungen schützt ein Helm den Kopf auch vor UV-Strahlen. Hat er ein Visier und ist das wie eine Sonnenbrille mit einem UV-Filter ausgestattet, sind auch die Augen geschützt.<br />
Dabei sollte man auf das CE-Zeichen und die Bezeichnung UV 400 achten. Eine Kappe schirmt die UV-Strahlen ebenfalls ab.</p>
<p>| WEB-TIPP | <a title="www.uv-schutz.info" href="http://www.uv-schutz.info" target="_blank">www.uv-schutz.info</a></p>
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		<title>DER PRIVATARZT- Dermatoonkologie: 09. Rheinischer Hautkrebssymposium</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 18:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[hautkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne Zweifel wird der Stellenwert der Dermatoonkologie in den nächsten Jahren immer stärker zunehmen. Die Zielsetzung des 09. Rheinischen Hautkrebssymposiums, das im Juni 2011 in Düsseldorfstattfand, ist seit jeher stark an den Interessen nieergelassener Dermatologinnen und Dermatologen orientiert. In diesem Jahr wurde das wissenschaftli-che Programm erheblich ausgeweitet und durch diverse praktische Kurse ergänzt.In den beiden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Zweifel wird der Stellenwert der Dermatoonkologie in den nächsten Jahren immer stärker zunehmen. Die Zielsetzung des 09. Rheinischen Hautkrebssymposiums, das im Juni 2011 in Düsseldorfstattfand, ist seit jeher stark an den Interessen nieergelassener Dermatologinnen und Dermatologen orientiert. In diesem Jahr wurde das wissenschaftli-che Programm erheblich ausgeweitet und durch diverse praktische Kurse ergänzt.In den beiden operativen Kursen – OP-Grundkursvon Dr. Susanne Pullmann (Krefeld) und Op-Kurs „Fortgeschrittene“ von Dr. Klaus-Werner Schulte (Düsseldorf) und Prof. Thomas Dirschka (Wuppertal) wurde in der Gesamtschau deutlich, dass gerade dieoperativen Grundtechniken am stärksten gefragt waren. Dies mag auch daran liegen, dass in den ausbildenden Kliniken die operativen Positionen oft starr besetzt werden und eine Rotation von Assistenten in den OP nicht immer realisiert werden kann.</p>
<p>Ein Workshop zur Elektrochemotherapie fand unter Leitung von Prof. Uwe Reinhold (Bonn) statt. Dieses innovative Verfahren ist besonders zur Behandlung ausgedehnter kutaner Metastasen u.a. beim Mamma-Karzinom und malignen Melanom geeignet. Aktuelle Verhandlungen mit den Kostenträgern sollen die Elektrochemotherapie im Bereich der ambulanten Dermatoonkologie implementieren.</p>
<h2>Neue Therapieoptionen beim Melanom</h2>
<p>Prof. Stephan Grabbe (Mainz) berichtete über neue Therapien beim Malignem Melanom. Einen besonderen Schwerpunkt bildete der gerade neu in Deutschland zugelassene monoklonale Antikörper Ipilimumab, der erstmals das Überleben beim metastasierten Malignem Melanom verlängert, und von dem insbesondere eine Subgruppe von Patienten dauerhaft profitiert – dies sind ca. 15% der Patienten, die jedoch immunologisch/genetisch weiter differenziert werden müssen. Bislang gibt es noch keine validen Surrogatparameter, die diese Patientengruppe bereits vor Therapie identifizieren könnten. Das Nebenwirkungsspektrum wird durch die Auslösung von Autoimmunphänomenen dominiert. Eine andere interessante Substanz ist Vemurafenib, das ein gutes, jedoch zeitlich begrenztes Ansprechen bei vielen Patienten mit malignem Melanom zeigt. Diese Substanzen müssen laut Prof. Grabbe als erster Lichtstrahl am Horizont bei bislang oft frustrierenden Therapien beim malignen Melanom verstanden werden. Dr. Peter Radny (Friedrichshafen) sprach zu aktuellen Entwicklungen der photodynamischen Therapie. Schwerpunkt bildete die topische photodynamische Therapie unter besonderer Berücksichtigung von BF200 ALA, einer Nanosuspension, deren Wirksamkeitund Verträglichkeit in klinischen Studien dokumentiert wurde. Die Zulassung des Präparates ist beantragt. Ferner wurde über die systemische photodynamische Therapie berichtet, die jedoch einen noch stark experimentellen Charakter aufweist.</p>
<h3>Sonne – Freund oder Feind?</h3>
<p>Der Vortrag von Prof. Jörg Reichrath (Freiburg) widmete sich der Thematik „Sonne – Freund oder Feind:<br />
Aktuelles zum Vitamin D“. Er beleuchtete eine aktuelle Kontroverse, die sich mit der Abwägung schädigender und günstiger Effekte der UV-Strahlung auseinandersetzt. In den USA werden jährlich ca. 500.000 Todesfälle indirekt mit einer Vitamin D Defizienz in Zusammenhang gebracht. So wird unter anderem die Mortalität des Prostatakarzinoms und des Ovarialkarzinoms mit verminderten Vitamin D- Spiegeln in Verbindung gebracht. Ferner zeigt sich, dass die Inzidenz der Multiplen Sklerose in den weniger besonnten Bundesstaaten der USA höher ist als in den Südstaaten. Die bereits dort lebhaft geführte Diskussion wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nach Deutschland gelangen, sodass der Kenntnisstand zu dieser Thematik für Dermatologen besonderes Gewicht haben wird.<br />
Die andere Seite der UV-Belastung wurde von Dr. Hanspeter Prieur (Duisburg) besprochen. Er stellteein von Onkoderm e.V. entwickeltes Lichtschutzprogramm vor, das auf Verhaltensregeln, topischemLichtschutz, oralem Lichtschutz und textilem Lichtschutz aufbaut und besonders zur Erläuterung von Lichtschutzmaßnahmen in der dermatologischen Praxis geeignet ist.</p>
<p>Über „Anerkennung von Hautkrebs als Berufskrankheit“ referierte Dr. Richard Brans (Osnabrück). Gerade an diesem Thema entspann sich eine lebhafte Diskussion, da für bestimmte Berufsgruppen (z.B. Gärtner, Dachdecker, Straßenbauarbeiter) die Unfallversicherungsträger als Kostenträger in Frage kommen. Mit dem Vortrag verband sich der Appell, Personen möglicher Risikoberufsgruppen den Unfallversicherungsträgern zu melden.<br />
Dr. Arne Gerber berichtete über dermatologische Nebenwirkungen onkologischer Therapien. Dermatologen stellen die wichtigsten Ansprechpartner bei einem immer variantenreicheren Spektrum von Nebenwirkungen moderner Onkologika dar. Im Fokus standen dabei in den letzten Jahren die EGFR-Antagonisten (EGFR = epidermal growth factor receptor) wie z.B. Cetuximab. Zwischenzeitlich wurden diverse Therapiealgorithmen entwickelt, die in den verschiedenen Phasen des typischen akneiformen (eigentlich rosaceiformen) Exanthems eingesetzt werden können.</p>
<h3>„Aus Fehlern lernen“</h3>
<p>Das klinische Bewußtsein der Teilnehmer wurde durch die Vorstellung seltener Hauttumoren (Prof. Dr. Dr. Cornelia Mauch, Köln) und Hautkrebs im Kindesalter (Prof. Dr. Dietrich Abeck, München) geschärft.<br />
Die abschließende offene Podiumsdiskussion zu Behandlungsfehlern in der Dermatologie unter Leitung von Prof. Mahrle, Prof. Kreysel und Prof. Lehmann wurde ihrem Motto „aus Fehlern lernen“ gerecht, gerade was die Beurteilung und den Umgang mit pig-mentierten Hautveränderungen angeht. Die fehlerhafte Einschätzung pigmentierter Hautveränderungen oder depigmentierter maligner Melanome stellt nach wie vor einen Schwerpunkt in gutachterlichen Auseinandersetzungen dar. Deshalb ist es sinnvoll, bei fraglichen Befunden eine Exzisionsbiopsie zu gewinnen und histologisch untersuchen zu lassen.<br />
Das bewährte Konzept der diesjährigen Tagung, das auf die Kombination praxisorientierter Seminare mit wissenschaftlichen Vorträgen setzt, wird auch beim nächstjährigen 10. Rheinischen Hautkrebssymposiumin Bonn fortgeführt.</p>
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		<title>Pharma Report: Durch frühzeitige Maßnahmen Nebenwirkungen erfolgreich behandeln</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 21:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[therapie]]></category>
		<category><![CDATA[tumor]]></category>

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		<description><![CDATA[Hautveränderungen bei zielgerichteter Tumortherapie Durch frühzeitige Maßnahmen Nebenwirkungen erfolgreich behandeln Zielgerichtete Therapien, die Tumorzellen möglichst selektiv schädigen, gewinnen in der Onkologie immer mehr an Bedeutung. Aufgrund ihrer in klinischen Studien nachgewiesenen Wirksamkeit sind sie heute bereits im Rahmen der Standardbehandlung bei den unterschiedlichsten Tumorentitäten etabliert. Jedoch sind zielgerichtete Therapien auch mit Begleiterscheinungen verbunden. So können ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Hautveränderungen bei zielgerichteter Tumortherapie</h1>
<p>Durch frühzeitige Maßnahmen Nebenwirkungen erfolgreich behandeln Zielgerichtete Therapien, die Tumorzellen möglichst selektiv schädigen, gewinnen in der Onkologie immer mehr an Bedeutung. Aufgrund ihrer in klinischen Studien nachgewiesenen Wirksamkeit sind sie heute bereits im Rahmen der Standardbehandlung bei den unterschiedlichsten Tumorentitäten etabliert. Jedoch sind zielgerichtete Therapien auch mit Begleiterscheinungen verbunden. So können bei der Behandlung mit Antikörpern und sogenannten Small Molecules (z. B. Tyrosinkinase-Inhibitoren) gegen den Epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) akneähnliche Hautreaktionen auftreten, die aber gut behandelbar sind. Wird frühzeitig mit Hautpflege- und Therapiemaßnahmenbegonnen, treten schwere Hautreaktionen immer seltener auf.</p>
<p><a href="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/08/R-FORUM-5_11-Merck-SK_4.pdf">Vollständiger Pharma Report</a></p>
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		<title>1 . FACHKONGRESS „Aesthetics, Science &amp; Prevention“ in Düsseldorf 01.-02. JULI 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 19:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[fachkongress]]></category>
		<category><![CDATA[ästhetische dermatologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Kollegen und Kolleginnen, wir möchten Sie recht herzlich vom 01.-02. Juli 2011 zum 1. Fachkongress „Aesthetics, Science &#38; Prevention“ nach Düsseldorf einladen. Auf diesem in Deutschland einzigartigen Kongress erwarten Sie internationale Referenten und hochkarätige Vorträge zu den Topics Botulinumtoxin, Filler, Laser, Lipolysetechniken, topische Therapien, operative Verfahren, Prävention, sowie innovative Workshops zu den zahlreichen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Kollegen und Kolleginnen,</p>
<div id="attachment_729" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><a href="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/06/Aesthetics-Science-Prevention-Programm-01.-02.07-Duesseldorf.pdf"><img class="size-full wp-image-729" title="1.kongress-pdf" src="http://www.koe88.com/wp-content/uploads/2011/06/1.kongress-pdf.png" alt="" width="100" height="140" /></a>
<p class="wp-caption-text">Programm herunterladen</p>
</div>
<p>wir möchten Sie recht herzlich vom 01.-02. Juli 2011 zum 1. Fachkongress „Aesthetics, Science &amp; Prevention“ nach Düsseldorf einladen.</p>
<p>Auf diesem in Deutschland einzigartigen Kongress erwarten Sie internationale Referenten und hochkarätige Vorträge zu den Topics Botulinumtoxin, Filler, Laser, Lipolysetechniken, topische Therapien, operative Verfahren, Prävention, sowie innovative Workshops zu den zahlreichen Facetten der ästhetischen Praxis.</p>
<p>Abgerundet wird der fachliche Teil des Kongresses durch ein exklusives Charity-Dinner am Abend des 02. Juli, zu dem wir neben nationalen Künstlern auch internationale Stargäste erwarten.</p>
<p>Wir freuen uns auf einen außergewöhnlichen Kongress mit Ihnen.</p>
<p>Mit herzlichen Grüßen aus Düsseldorf<br />
Dr. Barbara Sturm   Prof. Dr. Thomas Dirschka</p>
<h2>A L L G E M E I N E H I N W E I S E</h2>
<p>Teilnahmegebühren<br />
Kongressgebühr 02.07.2011  220,- €<br />
Get Together 01.07.2011 inkl.<br />
Workshops 02.07.2011 inkl.</p>
<p>Charity-Dinner 02.07.2011  130,- €</p>
<p>Alle genannten Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.</p>
<h3>Anmeldungen</h3>
<p>Die Teilnehmerzahlen für die Workshops/Seminare sind begrenzt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der schriftlichen Anmeldung vergeben (es gilt das Eingangsdatum). Die Anmeldung wird durch schriftliche Bestätigung seitens der Kongressorganisation verbindlich. Wir weisen Sie darauf hin, dass die Teilnahmegebühr bis zum in der Rechnung genannten Datum auf dem Empfängerkonto eingegangen sein muss, anderenfalls verfällt die Platzreservierung.</p>
<h3>Stornierungsbedingungen</h3>
<p>Bei schriftlicher Stornierung bis zum 01. Juni 2011 werden 50 % der Gebühren<br />
erstattet. Später können keine weiteren Erstattungen geleistet werden.<br />
Eine Nicht-Teilnahme am Kongress entbindet nicht von der Zahlungsverpflichtung<br />
der Kongressgebühr.</p>
<h3>Haftung</h3>
<p>Der Veranstalter haftet bei Schäden nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.<br />
Diese Einschränkung gilt nicht für Personenschäden. Der Schaden ist in jedem<br />
Fall auf den typischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt.</p>
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